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Historische Stadtführung Frankfurt am Main


Hat die Stadt mehr zu bieten als Banken und Wirtschaft? 


Die Antwort ist ein klares Ja: Eine historische Stadtführung in Frankfurt am Main überrascht mit Kaiser-Krönungen, Demokratie und Grundrechten und weiteren bedeutenden Ereignissen der deutschen Geschichte.


Bei unseren Führungen stehen Jahreszahlen nicht im Vordergrund. Stattdessen machen wir Geschichte vor Ort erlebbar, verständlich und spannend. Die historischen Stadtführungen in Frankfurt verbinden Orte, Geschichten und Hintergründe so, dass Vergangenheit lebendig wird – direkt an den Schauplätzen, an denen sie passiert ist.

Stadtfuehrungen zur jüdischen Geschichte in FRankfurt

‍JÜDISCHES LEBEN IN FRANKFURT

‍Zwischen Erinnerung und Neubeginn


‍Die Geschichte Frankfurts ist eng mit jüdischem Leben verbunden. Mit der prosperierenden Messe kamen zahlreiche jüdische Kaufleute in die Stadt. Über Jahrhunderte waren sie gezwungen, in der von Mauern umschlossenen Judengasse zu leben. Nach der rechtlichen Gleichstellung im Jahr 1864 prägten jüdische Bürgerinnen und Bürger das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben Frankfurts maßgeblich – nicht zuletzt durch großzügige Stiftungen. Bedeutende Persönlichkeiten wirkten von hier aus in die Welt: Mayer Amschel Rothschild begründete in Frankfurt eine der bekanntesten Bankendynastien Europas, und Anne Frank verbrachte ihre ersten Lebensjahre in der Stadt. Der Rundgang führt an die Orte jüdischer Geschichte, bezieht das Erinnern an die ermordeten Frankfurter ein und informiert über das aktuelle jüdische Leben der Stadt.


‍Optionale kostenpflichtige Besuche: Museum Judengasse und/oder Jüdisches Museum (www.juedischesmuseum.de)

‍Optionale kostenfreie Besuche: alter jüdischer Friedhof in der Battonstr. 


‍Treffpunkt: nach Vereinbarung

‍Dauer: nach Vereinbarung


‍Was geschah, ist Teil unserer gemeinsamen Geschichte.



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Stadtfuehrung zum Novemberpogrom 1938 und die Festhalle

‍DIE FESTHALLE WÄHREND DER NOVEMBERPOGROME 1938

‍Führung und Filmvorführung


‍Während der Novemberpogrome 1938 deportierten Geheime Staatspolizei, SA- und SS-Männer mehr als 3.000 Juden aus Frankfurt in die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald. Die meisten Männer wurden vor den Transporten gewaltsam in die Festhalle verschleppt, wo sie Demütigungen und schweren Misshandlungen ausgesetzt waren. 

‍Die Führung am historischen Ort informiert über diese Gewaltexzesse. Anschließend wird die Dokumentation „Julius Meyer. November 1938“ des Regisseurs Heiko Arendt gezeigt. Darin schildert der Frankfurter Rechtsanwalt und Notar seine Inhaftierung und die hasserfüllten Angriffe, die am 10. November 1938 begannen und mehrere Tage andauerten.


‍Termine, jeweils um 18.00 Uhr:    

‍27.01.2026

‍27.04.2026

‍29.06.2026


‍Dauer: 1,5 Std

‍Veranstaltungsort: Festhalle, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main

‍Treffpunkt: Vorplatz Festhalle an der Gedenktafel


‍Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist die Messe Frankfurt GmbH.

‍Anmeldungen per E-Mail an: fuehrungen@messefrankfurt.com


‍Presse: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/die-demuetigung-vor-der-deportation-110107094.html?share=Email&premium=0x96962b7974c35860a388373ca261811b98e85dc5987f51bf1ab83a76708386f5



‍- Die Festhalle lädt ein, innezuhalten und der Geschichte Raum zu geben -




Stadtfuehrung zu Frankfurt in der Nachkriegszeit und den 50er Jahren

‍NACH DER STUNDE NULL

‍Eine Stadt erfindet sich neu


‍Nach dem Krieg war Frankfurt eine Trümmerlandschaft. Doch die Frankfurter hatten eine Vision und schufen ein Stadtbild, welches noch heute den Zeitgeist des Neubeginns illustriert. Mit den Amerikanern kam der Jazz und die Idee einer Skyline in die Stadt, die neuen Kaufhäuser auf der Zeil profitierten vom Nachholbedarf und in den Kinos präsentierten Filme wie ‚Das Schwarzwaldmädel‘ eine heile Welt. Gleichzeitig sorgte die mondäne Edelprostituierte Rosemarie Nitribitt mit einem schwarzen Mercedes SL für Aufmerksamkeit auf den neuen Frankfurter Strassen.

‍Die Führung widmet sich den unterschiedlichen Stimmungen der 1950er Jahre und kontextualisiert das heutige Stadtbild mit der Nachkriegsgeschichte.


‍Treffpunkt: Justitiabrunnen, Römerberg

‍Dauer: 1,5 Std.


‍• Wer heute durch Frankfurt geht, spürt die Dynamik einer Stadt, die aus Trümmern Neues erschuf. •




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Fuehrung Paulskirche und Demokratiebewegung 1848

‍PAULSKIRCHE

‍Von Euphorie bis Enttäuschung: die Geburtsstunde der Demokratie


‍1848 war ein bedeutungsvolles Jahr für die deutsche Demokratie-Geschichte. Erstmals konnten Bürger Volksvertreter wählen, die in der Paulskirche zusammenkamen, um ein geeintes Deutschland aufzubauen und eine demokratische Verfassung auszuarbeiten. Leidenschaftlich wurden die Grundrechte und die Staatsform diskutiert. Damals blieb es bei einem Versuch. Gerade deshalb ist die Paulskirche der ideale Ort, um den hart erkämpften Weg zur Demokratie zu vermitteln – mit all seiner Euphorie, seinen Hoffnungen und seinen Enttäuschungen. Die Auseinandersetzung mit dieser Geschichte macht deutlich, wie wichtig es ist, demokratische Werte im heutigen gesellschaftlichen Miteinander nicht als selbstverständlich zu betrachten.


‍Treffpunkt: vor der Paulskirche 

‍Info: Der Zugang zur Paulskirche muß vorab mit dem Protokoll der Stadt abgestimmt werden. Die Anfrage übernehmen wir.

‍Dauer: 1 Std.


‍• Die Paulskirche - ein Ort der Erinnerung und Zukunft •




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‍DER VORMÄRZ UND DAS JAHR 1848

‍Eine Revolution nimmt ihren Verlauf


‍Der Wunsch nach einem geeinten Deutschland mit einer demokratischen Verfassung und Grundrechten, bestimmte die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Trotz unzähliger Inhaftierungen setzten sich immer mehr Menschen für diese Ideale ein. Sie verfolgten eine politische Vision, die 1848 mit der Ersten Deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche Wirklichkeit wurde. Der Rundgang führt an Orte des politischen Geschehens und erläutert anschaulich den geschichtlichen Prozess der Demokratisierung, von den Anfängen des Vormärz bis zu den Ereignissen von 1848.


‍Treffpunkt: vor dem Palais von Thurn-und-Taxis,  Große Eschenheimer Straße 10 

‍Stadtrundgang inklusive Innenbesichtigung Paulskirche (Der Zugang zur Paulskirche muß vorab mit dem Protokoll der Stadt abgestimmt werden. Die Anfrage übernehmen wir.)

‍Dauer: 1,5 Std.


‍• Die Orte des Vormärz erzählen von Mut, Visionen und dem langen Weg zur Demokratie. •




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Stadtfuehrung zur Geschichte Frankfurts

GESCHICHTE UND GESCHICHTEN

…. es begann mit einer Furt der Franken


Die Geschichte Frankfurts reicht bis in die Zeit Karls des Großen zurück, über die glanzvolle Epoche der Kaiserkrönungen bis in die Gegenwart. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Stadt auf Wirtschaft: Börse, Banken, Flughafen und Messe waren die wohlklingenden Verheißungen der zukünftigen Wirtschaftsmetropole. Damit geriet die bedeutungsvolle Historie der Stadt ungewollt ins Abseits. Doch in den letzten Jahren ist ein Umdenken zu beobachten. In der Neuen Altstadt sind einige Fachwerkhäuser wieder aufgebaut worden, der Krönungsweg erinnert an die Feierlichkeiten im Dom, und aktuell wird über eine neues „Haus der deutschen Demokratie“ geplant, als Ergänzung zur Paulskirche. Ein Spaziergang durch Frankfurts Altstadt bietet die ideale Gelegenheit, deutsche Geschichte vor Ort vermitteln zu können – und gleichzeitig die Stadt als pulsierende Wirtschaftsmetropole und IT-Knotenpunkt der Gegenwart kennenzulernen.


Treffpunkt: vor der Alten Nikolaikirche

Dauer: 1,5 Std.


• Geschichte ist kein Kapitel der Vergangenheit, sondern Teil der Gegenwart •



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